Baunscheidtieren
Unter der Baunscheidt'schen Behandlung versteht man die Reizung eines Hautbezirkes mit Hilfe eines sogenannten Stichlers oder Lebensweckers und einer in die Stichporen eingeriebenen Salbe oder eines Öles. Bei der Stichelung soll es nicht zu Blutungen kommen. Durch die anschließend aufgetragene Salbe oder das Öl entsteht eine Reizung, die zu einer Rötung bis hin, in manchen Fällen, zu kleinen Pusteln führt. Diese Bläschen platzen auf oder vergehen von selbst, wie auch die Rötung.
Ausgewählte Anwendungsgebiete: Nervenentzündungen, Bronchitis Verdauungsbeschwerden, Gallenleiden, Arthrosen, Rheuma, Entzündungen
Schröpfen
Das Schröpfen ist eine Therapieform der TCM, die sich bereits vor 2600 Jahren entwickelt hat. Es aktiviert Reflexzonen auf der Haut, die ihrerseits wider auf Innere Organe und Organsysteme einwirken. Auch eine heilende Lokalwirkung im Bereich des Schröpfortes auf den Bewegungsapparat und das Bindegewebe kann erreicht werden.
Schröpfen kann bei einer Vielzahl von Beschwerden angewendet werden, zum Beispiel bei Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen, Verspannungen, chronischem Kopfweh, Rückenschmerzen, rheumatischen Beschwerden, Asthma, Osteoporose und Ohrenklingeln. Es bietet sich als Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin an.
Auf die Reflexzonen des Rückens werden 6 bis 10 Schröpfglocken plaziert. Zuvor wird in den Glocken ein Vakuum durch Verbrennen eines benzingetränken Wattebausches erzeugt. Sobald die Schröpfglocken auf die Haut aufgesetzt werden, entsteht eine Sogwirkung. Feine Blutkapillaren erweitern sich.
Desweiteren biete ich die Schröpfkopfmassage an, die sehr wohltuend und entspannend wirkt.